September 2012

Betriebliche Gesundheitsförderung  - diese 6 Argumente sollten Sie kennen!

Als selbstständige Ernährungsfachkraft, vor allem wenn Sie Partner der ESG sind, wird Ihnen das Thema „Betriebliche Gesundheitsförderung“ (BGF) bekannt sein. Vielleicht haben Sie an Ihrem Standort auch festgestellt, dass Ernährungsmaßnahmen in Unternehmen verstärkt nachgefragt werden! Für Gespräche mit Entscheidern haben wir die wichtigsten Argumente für Sie noch einmal zusammengefasst:

BGF spart nachweislich Kosten und ist eine hervorragende Investition!
Geringere Krankenstände und höhere Leistungsfähigkeit der Mitarbeiter sind kostbar. Laut verschiedener aktueller Studien liegt der Return on Investment bei Maßnahmen im Bereich BGF zwischen 1 zu 2,3 und 1 zu 10,1.

Die Gesundheit Ihrer Mitarbeiter entscheidet über Ihren unternehmerischen Erfolg!
Die körperliche und geistige Gesundheit Ihrer Mitarbeiter ist wertvolles Kapital, wobei der Ernährung zum Erhalt der Gesundheit eine zentrale Rolle zukommt. Ernährungsbedingte Erkrankungen wie das Metabolische Syndrom nehmen stark zu.
Gesunde Mitarbeiter sind leistungsstarke Mitarbeiter! Im Wettbewerb entscheidet sich hier Ihr wirtschaftlicher Erfolg.

Gesundheitsförderung bringt Imagegewinn und Identifikation.
Unternehmen, die ein Gesundheitsmanagement in ihre Firmenkultur implementieren, sind attraktive Arbeitgeber. Mitarbeiter fühlen sich wertgeschätzt und identifizieren sich mit dem Unternehmen.

Gesundheitsförderung bindet Mitarbeiter und verhindert übermäßige Fluktuation!
Motivierte Beschäftigte, die sich wohl fühlen, bleiben lieber da, wo sie sich wohl fühlen. Ansetzen kann man bei der eigentlichen Arbeit/ Tätigkeit, aber auch bei vermeintlich „weichen“ Faktoren, wie dem täglichen Essen im Betriebsrestaurant.

Der demografische Wandel lässt sich nicht aufhalten!
Nur wer frühzeitig Mitarbeiter an sich bindet und dafür sorgt, dass die älteren Kräfte fit und gesund bleiben, wird auch langfristig über ausreichendes Personal verfügen.

BGF wird vom Gesetzgeber stark gefördert!
Gesundheitsförderung zahlt sich für Arbeitgeber und Arbeitnehmer gleichermaßen aus. Für jeden Mitarbeiter können 500 Euro/Jahr steuer- und sozialabgabenfrei investiert werden (§ 3, Nr. 34 EStG). Zertifizierte Präventionsmaßnahmen werden nach § 20 SGB V bis zu 80 % (mindestens 75 €) von den gesetzlichen Krankenkassen bezuschusst. Weitere Zuschuss- bzw. Finanzierungsmöglichkeiten bieten sich über den Setting-Ansatz20a SGB V).

Weitere Informationen unter:

BMG.Bund.de

Krankenkassen.de


Juli 2012

Pressemeldungen geschickt als Eigenwerbung nutzen

Auch bei Ernährungsfachkräften gibt es Anlässe, die sich für einen Zeitungsbericht  und damit für eine wirksame und noch dazu kostenlose Eigenwerbung eignen.

Seien Sie hier kreativ! Ob Tag der offenen Tür, eine Frühstücksaktion mit dem örtlichen Kindergarten oder ein ausgefallenes Rezept zum Nachkochen, das Sie den Lesern gratis zur Verfügung stellen –  Möglichkeiten, auf sich aufmerksam zu machen, gibt es viele.
Und seien Sie sicher: Ein Zeitungsbericht über Sie und Ihr Angebot bringt mehr als die teuerste Anzeige!

Scheuen Sie sich also nicht, bei den für Ihr Einzugsgebiet zuständigen Stadtteilzeitungen und Lokalredaktionen anzurufen und auf Ihr Ereignis hinzuweisen. Oder verschicken Sie Ihre selbst geschriebenen Pressemeldungenfür den Redakteur zeit- und arbeitssparenddirekt per Mail.

3 Erfolgspunkte, die Sie beim Schreiben der Pressemeldungen beachten sollten:

 

  • An den Anfang gehören die wichtigsten Informationen, beantworten Sie die 6 W-Fragen (wer, was, wann, wo, wie, warum)
  • Ihr Text sollte möglichst neutral gehalten werdenIhr Firmenname darf auftauchen, aber nicht in jedem Satz.  
  • Die Chancen auf Veröffentlichung steigen in Zeiten,  in denen sonst wenig passiert (z. B. im „Sommerloch“ oder „Zwischen den Jahren“). Nutzen Sie diese unbedingt!


Nähere Infos zum Thema finden Sie u.a. hier.


Juni 2012

Nutzen Sie die Expertenpools der Verbände als PR-Instrument!

Viele Verbände, wie z. B. der VDOE, führen eine Adress-Datenbank, in die sich selbstständige Ernährungsfachkräfte  eintragen lassen können. Die Adressen aus dem Expertenpool stehen Interessierten online zur Verfügung und werden auch auf Anfrage beim Verband weitergegeben.

Wird also in Ihrer Region z. B. ein Ernährungsberater, ein Referent für ein bestimmtes Thema oder Unterstützung bei einer PR-Aktion benötigt, kann man Sie als Fachkraft finden und direkt kontaktieren. Die Verbände können Ihnen somit Aufträge verschaffen und das für kleines Geld!

Voraussetzung für den Datenbank-Eintrag: Sie müssen Mitglied des jeweiligen Verbandes sein:

Nähere Infos unter:

VDOE 
QUETHEB
VFED
VDD

Für den Eintrag und die Pflege der Daten erhebt der VDOE zurzeit 10 €/ Jahr.


Mai 2012

Geld sparen mit dem Bildungsscheck: Auch ESG-Lizenznehmer können einen Antrag stellen!

Zukunft braucht Bildung – mit Blick auf den Fachkräftebedarf unterstützt die Landesregierung NRW seit 2006 berufliche Weiterbildung.
Mit dem Bildungsscheck erhalten Beschäftigte, Freiberufler in der Gründungsphase und Unternehmen in NRW einen Zuschuss von 50 % (bis zu 500 Euro) zu den Weiterbildungskosten. Die Landesregierung finanziert diesen Förderzuschuss aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF), die andere Hälfte tragen Betriebe und Beschäftigte selbst. Ausgewählte Beratungsstellen vor Ort beraten bei der Wahl passender Weiterbildungsangebote und stellen den Bildungsscheck aus.

Was bezuschusst wird: Gefördert werden Weiterbildungen, die der beruflichen Qualifizierung dienen und fachliche Kompetenzen oder Schlüsselqualifikationen vermitteln. Das sind beispielsweise Sprachkurse und EDV-Schulungen. Auch die Seminare für Ernährungsfachkräfte der ESG-Akademie fallen unter diese Förderung!

Wichtig für Lizenznehmer: Alle selbstständigen Ernährungsfachkräfte sind in den ersten fünf Jahren nach Gründung des Unternehmens anspruchsberechtigt!


Nähere Infos: www.arbeit.nrw.de/arbeit/erfolgreich_arbeiten/angebote_nutzen/bildungsscheck/index.php

Das aktuelle Seminarprogramm der ESG-Akademie finden Sie hier.
 


April 2012

ESG-Lizenz: Steuern sparen als Existenzgründer/in

Wenn Sie sich als Diätassistentin oder Diplom-Oecotrophologin mit einer ESG-Lizenz selbstständig machen möchten, müssen Sie Ihre freiberufliche Tätigkeit anmelden, und schon wird auch das Finanzamt vorstellig. Es will den voraussichtlichen Umsatz und den erwarteten Gewinn wissen. Außerdem müssen Sie angeben, wie Sie Ihren Gewinn ermittelt und Ihre Umsätze besteuern möchten. Deshalb ist es wichtig, sich schon vor der Existenzgründung mit dem Thema Steuern zu befassen.

"Steuertipps für Existenzgründer" bekommen Sie z. B. beim Finanzministerium NRW. Der 70-seitige Ratgeber ist in allen Finanzämtern des Landes, im Internet und über das Servicetelefon der Landesregierung erhältlich.

Nähere Infos erhalten Sie zum Beispiel hier.


Februar 2012

Erfolgreicher mit professionellem Networking

Networking ist auch für Ernährungsfachkräfte der Schlüssel zum beruflichen Erfolg. Ein gutes Netzwerk mit vielen Kontakten ist wichtig für neue Anregungen, den Meinungsaustausch mit Kollegen und um Aufträge zu generieren.
 
Networking passiert nicht zufällig, sondern ist ein erlernbares, methodisches Vorgehen, Kontakte zu knüpfen, Beziehungen zu pflegen und zu gestalten und zwar mit der Absicht der gegenseitigen Förderung, des Austausches und des persönlichen Vorteils.

Wichtig: Sie sollten mit dem Networking nicht erst anfangen, wenn Sie unter Druck stehen, Aufträge finden zu müssen. Beginnen Sie frühzeitig, also bereits während Sie Ihre Selbstständigkeit vorbereiten.
  Nähere Informationen, wie Sie beim Networking am besten vorgehen, sowie einen kostenlosen E-Mail-Kurs zum Thema finden Sie hier:
 
http://arbeitsblaetter.stangl-taller.at/KOMMUNIKATION/Networking.shtml


 www.coach-im-netz.de/2008/08/kostenloser-e-mail-kurs-zum-thema-networking/

 


Januar 2012

Wichtig zu wissen: Wann kommt ein Vertrag zustande?

Auch selbstständige Ernährungsfachkräfte wissen häufig nicht genau, wann rechtlich gesehen ein Vertrag mit einem Kunden zustande kommt. Reicht ein Telefonat oder eine E-Mai oder bedarf es der Schriftform?

Damit ein Vertrag zustande kommt, müssen diese Voraussetzungen erfüllt sein:

  1. Beide Vertragspartner müssen sich über den Gegenstand des Vertrags einig sein – das heißt, welche Leistungen die selbstständige Ernährungsfachkraft erbringen soll.
  2. Beide Vertragsparteien müssen eindeutig feststehen.
  3. Beide Vertragspartner müssen sich einig sein, dass sie sich an die erwähnte Leistung binden wollen. Der Selbstständige will die Dienstleistung, z. B. Durchführung eines Gesundheitstages, erbringen, der Auftraggeber will das dafür ausgehandelte Honorar zahlen.

Sobald sich die beiden Vertragspartner über die obigen Punkte einig sind, kommt ein Vertrag rechtlich gesehen zustande. Entscheidend ist der „Bindungswille“. Dieser wird dadurch geäußert, dass der Kunde ein Angebot des Selbstständigen annimmt. Das Honorar ist nicht zwingend Teil des Vertrags.

Auf ein Angebot muss der Kunde nur noch mit „ja“ antworten. Dies reicht mündlich. Dann kommt ein Vertrag zustande.

Beim Vertragsabschluss bedarf es somit nicht zwingend der Schriftform – dennoch ist sie zu empfehlen. Denn wenn ein Vertrag mündlich geschlossen wird und es besteht später Uneinigkeit, so greifen gesetzliche Vorschriften und diese sind nur sehr vage. 

Also: Wer Ärger vermeiden will, setzt besser ein entsprechendes Schriftstück auf und lässt es sich vom Kunden bestätigen!

Nähere Informationen finden Sie z. B. unter www.frankfurt-main.ihk.de/recht/themen/vertragsrecht und für konkrete Rechtshilfe wenden Sie sich bitte an einen Rechtsanwalt Ihres Vertrauens.

 


Dezember 2011

Rechnung stellen – aber richtig!

Als selbstständige Ernährungsfachkraft bieten Sie Ihre Dienstleistungen auf eigene Rechnung an – und diese müssen Sie dann bei Zeiten auch Ihren Kunden stellen!

Doch was muss alles auf der Rechnung stehen, damit diese auch ordnungsgemäß ist und vom Rechnungsempfänger anerkannt wird?

Gemäß § 14 Absatz 4 des Umsatzsteuergesetzes muss Ihre Rechnung folgende Elemente enthalten:

  1. Ihren vollständigen Namen und die vollständige Anschrift,  
  2. Ihre Steuernummer oder Ihre Umsatzsteuer-Identifikationsnummer,
  3. das Ausstellungsdatum,
  4. eine fortlaufende und einmalige Rechnungsnummer,
  5. den Umfang und die Art Ihrer Dienstleistung sowie evtl. die Menge und die Art der gelieferten Gegenstände,
  6. den Zeitpunkt der Lieferung oder sonstigen Leistung; hier reicht die Angabe des Leistungsmonats. Falls das Rechnungsdatum dem Leistungszeitpunkt entspricht, ist der Vermerk: „Das Datum der Rechnung entspricht dem Leistungszeitpunkt" ausreichend.
  7. das nach Steuersätzen und einzelnen Steuerbefreiungen aufgeschlüsselte Entgelt für die Lieferung oder sonstige Leistung (§ 10) sowie jede im Voraus vereinbarte Minderung des Entgelts, sofern sie nicht bereits im Entgelt berücksichtigt ist. Hier genügen allgemeine Hinweise, beispielsweise: „2% Skonto bei Zahlung bis.......“
  8. der anzuwendende Steuersatz sowie den auf das Entgelt entfallenden Steuerbetrag oder im Fall einer Steuerbefreiung einen Hinweis darauf, dass für die Lieferung oder sonstige Leistung eine Steuerbefreiung gilt.


Diese Grundsätze gelten auch für Barverkaufsrechnungen.

Nähere Informationen zum Thema sowie Musterrechnungen   – auch für Kleinunternehmer gemäß § 19 UStG  – finden Sie im Internet bei den Finanzbehörden sowie beispielsweise hier:


http://www.iyotta.de/index.php/kleinunternehmer.html
 


November 2011

Auch für Ernährungsfachkräfte grundsätzlich erlaubt: nebenberuflich arbeiten!

Sind Sie derzeit als Ernährungsfachkraft angestellt und überlegen, sich nebenberuflich selbstständig zu machen, wollen aber Ihren Arbeitsplatz nicht riskieren? Dann kommt hier die gute Nachricht: „Grundsätzlich steht es jedem Arbeitnehmer frei, auch Nebenbeschäftigungen aufzunehmen“, wie der Rechtsanwalt Benjamin Weiler in der aktuellen Ausgabe von „Der Mittelstand.“, der Zeitschrift des Bundesverbandes mittelständischer Wirtschaft, berichtet.

Allerdings darf die Nebentätigkeit Ihre Arbeitskraft nicht beeinträchtigen. Außerdem dürfen die Wettbewerbsinteressen des Arbeitgebers nicht berührt werden.

Kein Problem für eine nebenberufliche Selbstständigkeit im Bereich der Gruppenschulungen dürfte also beispielsweise bestehen, wenn Sie an einem Krankenhaus als Diätassistentin arbeiten und dort vor allem nach ärztlicher Anweisung individuelle Speisepläne erstellen. Wenn das Krankenhaus selbst keine Präventionskurse im Bereich der Ernährung anbietet, müssten Sie ohne Schwierigkeiten ESG-Präventionskurse nach Ihrer Arbeit anbieten können.

Trotz Ihrer Rechte rät Weiler: Um Missstimmungen und Ärger zu vermeiden, ist ein vertrauensvolles Gespräch mit Ihrem Arbeitgeber, in dem Sie Ihre Beweggründe für eine Nebentätigkeit erläutern und darauf hinweisen, dass Sie Ihre Arbeitskraft dadurch nicht beeinträchtigen, immer anzuraten.

Nähere Infos: Der Mittelstand 5/ 2011, S. 30, www.bvmw.de sowie bei auf Arbeitsrecht spezialisierten Rechtsanwälten Ihres Vertrauens. 

 


Oktober 2011

Denken Sie wie Ihre Kunden – auch bei der Kursstart-Planung!

Als selbstständige Diätassistenten und Oecotrophologen sollten Sie die Bedürfnisse Ihrer Kunden ganz genau kennen – und für sich nutzen. Hilfreich für den Kurserfolg ist es, sich in die Lage der eigenen Kursteilnehmer hineinzuversetzen. Wie würden Sie angesprochen werden wollen? Was ließe Ihre eigenen Widerstände gegen das Abnehmen bröckeln? Wann fühlten Sie sich gegängelt, wie optimal unterstützt?

Tipp: Schaffen Sie generell eine Kursatmosphäre, in der Sie sich selbst wohl fühlen würden – auch die Auswahl des Kursraumes kann da mitentscheidend sein.

Und ganz wichtig für Ihren wirtschaftlichen Erfolg: Planen Sie Ihre Kursstarts so, dass auch Sie selbst gerne teilnehmen würden.

Das betrifft Uhrzeit und Wochentag Ihrer Kurse, aber auch die Kursstart-Termine.

Nutzen Sie dazu geschickt die Ihnen bekannten, im Jahresverlauf wechselnden Motivationen für einen Ernährungskurs. Beispielsweise sorgen Sie mit neuen Kursstarts im Januar für eine schnelle Umsetzung der gerne zum Jahreswechsel frisch formulierten Vorsätze.

Ebenso erfolgversprechend, da im Einklang mit dem Fastengedanken der Kirche, sind z. B. Kursstarts nach Aschermittwoch.   

Also: Schlüpfen Sie in die Haut Ihrer Kunden und planen Sie Ihre Kurse dementsprechend!
  


September 2011

Sichern Sie sich den Umsatz von morgen – mit der richtigen Weiterbildung!

Selbstständige  Oecotrophologen und Diätassistenten müssen nicht nur arbeiten, um Geld zu verdienen, sondern sie müssen sich auch regelmäßig weiterbilden.

Gerade  auf dem Medizin- und Gesundheitsmarkt  ist ständiges Lernen und Weiterbilden notwendig, denn die Kunden und Patienten erwarten aktuelles Wissen. Dies unterstützen die Fachverbände  - im Bereich Ernährung über die Zusatzqualifikation zur Ernährungsberaterin  - mit ihren Zertifzierungskriterien und der Punktevergabe für Seminare.

Seminare kosten Geld, aber sie bieten auch große Chancen, denn wer auf dem aktuellen Stand bleibt, kann allein dadurch einen Wettbewerbsvorteil erlangen.

Ein neues Fachgebiet kann Ihren Umsatz ebenso vergrößern wie eine weitere Spezialisierung. Hier gilt es, strategisch  zu schauen – auch auf Ihre Wettbewerber vor Ort!
Mehr Umsatz ist aber beispielsweise auch über den Ausbau Ihrer Akquise, eine gezieltere Kundenansprache oder  ein optimiertes Networking  möglich.

Haben Sie schon einmal über eine Fachschulung in diesen Bereichen nachgedacht?  Unsere Erfahrung zeigt, dass Marktchancen häufig nicht ausgeschöpft werden, auch weil dem Selbstständigen wichtiges kaufmännisches Handwerkszeug fehlt. Hier gilt es zu handeln!

Tipp: Die ESG-Akademie bietet für Fachkräfte ein umfangreiches und interessantes Seminarprogramm an. Auch Seminare zur Selbstständigkeit und zu Marketingthemen finden Sie bei uns. Hier geht's zur ESG-Akademie.

Übrigens: Eine höhere Sachkompetenz macht  selbstsicherer und souveräner. Auch diesen psychologischen Aspekt sollten Sie bei Ihrer Kosten-Nutzenanalyse von Weiterbildung berücksichtigen!
  


August 2011

Marketing-Tipp: Nutzen Sie Referenzen als glaubwürdige und kostenfreie Werbung!

Referenzen einzuholen gilt als wichtiges und bewährtes Instrument der Personalauswahl.

Aber auch für selbstständige Diätassistenten und Oecotrophologen sind Referenzen ein sinnvolles und noch dazu kostenloses Instrument zur Neukundengewinnung. Denn die meisten Kunden wollen sehen, dass man bereits etwas erfolgreich gemacht hat.

Fangen Sie also frühzeitig an, sich einen Referenzstamm aufzubauen. Das macht auch schon Sinn, wenn Sie erst in den nächsten Jahren Ihre Selbstständigkeit planen!

Nähere Informationen zum Thema finden Sie im Web unter dem Begriff „Referenzmarketing“.

Übrigens: Mit unserer über 20-jährigen erfolgreichen Arbeit im Bereich der Ernährungsberatung  verfügen wir über einen entsprechend großen Referenzstamm – den können Sie als Lizenznehmer natürlich für sich nutzen!


Juli 2011  

Steuer-Tipp für Existenzgründer und kleine Firmen:
Nutzen Sie die Kleinunternehmerregelung und befreien Sie sich von der Umsatzsteuer!

Unternehmer, die nur geringe Umsätze tätigen, werden als Kleinunternehmer eingestuft.
Als Kleinunternehmer gelten Unternehmer, deren Umsatz im vorangegangenen Jahr einen Betrag von 17.500 Euro nicht überstiegen hat und deren Umsatz im laufenden Jahr 50.000 Euro voraussichtlich nicht übersteigen wird. Beide Voraussetzungen müssen gegeben sein.

Bei einer Existenzgründung ist der voraussichtliche Umsatz im Kalenderjahr zu schätzen. Übersteigt dieser voraussichtlich nicht die Umsatzgrenze von 17.500 Euro, gilt der Unternehmer als Kleinunternehmer.

Nutzt der Unternehmer die Kleinunternehmerregelung, muss er auf seine Umsätze keine Umsatzsteuer erheben.

Vorteil: Im Allgemeinen unterscheidet der Kursteilnehmer nicht zwischen Brutto- und Nettopreis, da er die Umsatzsteuer nicht geltend machen kann. Bei einem am Markt üblichen Preis bleiben also dem Kleinunternehmer 19 % mehr Umsatz.

Er kann allerdings auch zur Umsatzsteuer optieren und sich damit gegen die Anwendung der Kleinunternehmerregelung entscheiden. In diesem Fall hat er die Möglichkeit, auch die Vorsteuer gegenüber dem Finanzamt geltend zu machen. Es kann sich eine freiwillige Umsatzsteuerveranlagung (ermöglicht Vorsteuerabzug) lohnen, wenn die Vorsteuer höher ist als die zu vereinnahmende Umsatzsteuer.

Wichtig: Für Kleinunternehmer entfällt neben dem Vorsteuerabzug der Ausweis der Umsatzsteuer sowie der Umsatzsteuer-Identifikationsnummer auf erstellten Rechnungen.

Aber: Werden die oben genannten Umsatzgrenzen überschritten, muss der Unternehmer zwingend auf seine Umsätze Umsatzsteuer erheben.
Fazit: Informieren Sie sich bei Ihrem Steuerberater und verschenken Sie kein Geld!


Juni 2011

KfW-Gründerkredit: Auch für Diätassistenten und Oecotrophologen möglich!

Den  Gründerkredit StartGeld der KfW Bankengruppe können Gründerinnen und Gründer beantragen, die über die erforderlichen fachlichen und kaufmännischen Qualifikationen verfügen und deren Unternehmen höchstens drei Jahre alt ist. Auch Nebenerwerbsgründungen können gefördert werden, wenn sie langfristig auf einen Vollerwerb ausgerichtet sind. Das KfW-StartGeld muss bei Ihrer Hausbank beantragt werden. Nähere Informationen über Voraussetzungen und Konditionen finden Sie unter: http://www.kfw.de/kfw/de/Inlandsfoerderung/Programmuebersicht/KfW-Gruenderkredit-StartGeld/index.jsp