• Kita „In den Birken", Erkrath:

Im Oktober des vergangenen Jahres haben wir in unserer Kita das Projekt „Gut Essen lernen“ gestartet. Wir wollten den Bereich Essen auf dem Weg zu einer ausgewogenen Ernährung evaluieren. Beim Mittagessen werden bei uns tiefgekühlte Komponenten zubereitet und durch frische Beilagen ergänzt.

Auf breite Füße gestellt

Im Projekt arbeiteten in einer kleinen Arbeitsgruppe Vertreter aller für uns wichtigen Arbeitsgruppen zusammen: Frau Schiffer vom Kreisgesundheitsamt Mettmann, Frau Bürger vom ESG-Institut für Ernährung, drei Erzieherinnen, eine Mütter aus unserem Gesundheitszirkel und natürlich unsere Hauswirtschaftskraft.

Aktuell informiert

Gemeinsam wurden alle in einer theoretischen Einführung ernährungstechnisch auf den neuesten Stand gebracht. Im Folgenden wurde unserer Ernährung von A bis Z durchleuchtet und analysiert. Anschließend wurden Musterspeisenpläne erstellt, die jetzt auf den neuesten Erkenntnissen beruhen. In vielen Bereichen war bei uns bereits alles im Lot.

Alles braucht seine Zeit

Kleine Umstellung wie der Austausch der Milch mit 3,5 % gegen die mit 1,5 % Fett waren schnell geschehen. Eine Herausforderung für unser Fachpersonal in der Mittagssituation ist es jedoch immer noch, unsere Kinder langsam und mit Geduld an reichlich Gemüse und Vollkornprodukte (Reis und Nudeln) zu gewöhnen.

Im Bereich Obst und Rohkost sowie dem Frühstück und der Imbisssituation am Nachmittag werden unsere Kinder schon sehr gut und ausgewogen verköstigt.

Für alle Beteiligten ein gut strukturiertes Programm, welches den Bereich Ernährung in unserer Kita auf den Prüfstand gestellt hat und wenig Mühen zu einer Optimierung geführt hat.

 Gudrun Weißgeber und Team

 

  • Kath. integr. Kita St. Franziskus, Erkrath-Hochdahl:

Schon seit Jahren kochen wir für unsere mittlerweile 50 Essenskinder überwiegend frisch. Unsere Köchin ist dafür mit 25 Stunden in der Woche angestellt. Nun wollten wir die Qualität unseres Mittagessens überprüfen.

Check der Mittagsmahlzeit

Hierfür reichten wir die Rezepte beim ESG – Institut für Ernährung ein. Ebenso wurde die Zusammensetzung des Speisenplans überprüft nach dem Qualitätsstandard für die Verpflegung in Tageseinrichtung für Kinder (Anm. der Redaktion).

Begleitet wurden wir von Frau Bürger vom ESG – Institut für Ernährung, die im Auftrag des Gesundheitsamtes zu uns kam. Die Nährwertanalysen der Mittagsmahlzeit wurden erklärt und gute Anregungen für die Speiseplangestaltung gegeben.

Eine Herausforderung war das Thema Fisch. Welche Rezepte gibt es, die für Kinder schmackhaft und für die Köchin zeitmäßig zu bewältigen sind?

Gut angekommen ist in diesem Zusammenhang ein Lachslasagne-Rezept. Hier war für die Kinder eher der Blattspinat gewöhnungsbedürftig!

Ebenfalls erweitert wurde unser Gemüse, Rohkost und Obstangebot beim Mittagsessen, durch weitere Rezeptideen wie Obstsalat, Quarkspeisen mit Früchten, Gemüsesticks mit Kräuterquark.

Veränderung des Nachmittagssnacks

Beim Nachmittagssnack gibt es nun viermal in der Woche ein Milchprodukt in Form von einem Joghurt, einer Quarkspeise oder einem Mix-Milchgetränk.Dazu jeden Tag frisches Obst und ebenfalls Rohkost. Die Kinder nehmen das gerne an.

Der Zeitaufwand und auch die Ausgaben für die Mittagsverpflegung sind allerdings gestiegen. Doch wir werden auch in Zukunft unseren Speiseplan gesund und kindgerecht gestalten, ohne die zeitlichen und finanziellen Möglichkeiten aus dem Auge zu verlieren.

Ute Dick und Team